Ich bin anders – und du? – Fortsetzung …..

Unser Projekt findet im Rahmen des Deutschunterrichts statt und besteht in der Partnerschaft mit dem Heilpädagogischen Zentrum Hinterbrühl. Unser Projekt startete im Februar des Vorjahrs, als wir – 27 Schülerinnen und Schüler der damaligen 6C und ich – den Kindern der Klasse 2K (heuer 3K) einen Besuch abstatteten. Die Klasse besteht aus 6 Schülerinnen und Schülern (im Vorjahr noch 7), die von Frau Margret Doll und Frau Andrea Plasch nach dem Lehrplan für schwerstbehinderte Kinder unterrichtet werden. Die Kinder und das Lehrerinnen-Team empfingen uns sehr herzlich. Unser erstes Kennenlernen war ein wunderschönes Erlebnis, das sich in einem gemeinsamen Ausflug auf den Husarentempel im Frühsommer fortsetzte.

Im heurigen Schuljahr gestalteten wir gemeinsam in der Hinterbrühl eine Weihnachtsfeier, bei der gesungen, getanzt, gelesen, gemalt, gejausnet (die Kolleginnen der Sonderschule hatten ein reichhaltiges und schmackhaftes Buffet vorbereitet) und sehr viel gelacht wurde. Es folgte ein weihnachtlicher Briefwechsel, der auch die Vereinbarung eines gemeinsamen Faschingsfestes beinhaltete. Dieses fand bei uns im Sportgymnasium am Faschingsdienstag statt. Wir hatten gemeinsame Spiele und eine kleine Jause vorbereitet. Die Kinder und Jugendlichen beider Klassen hatten sichtlich großen Spaß dabei. Für die letzte Juniwoche ist wieder ein gemeinsamer Ausflug geplant, diesmal zur Burg Liechtenstein, bei dem wir auch Kinder einer anderen Klasse, die wir auch schon kennen lernen durften und die eines Rollstuhls bedürfen, mitnehmen werden.

Unser Ziel ist es, die Partnerschaft auch im nächsten Jahr fortzusetzen, da dieses soziale Projekt für die Kinder und Jugendlichen beider Schulen, aber auch für uns Lehrerinnen, eine große Bereicherung darstellt.

(Astrid Weixler-Beham)

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Eindrücke der Schülerinnen und Schüler der 7C:

 

Nachdem wir nun schon einige Male im Heilpädagogischen Zentrum in der Hinterbrühl zu Besuch gewesen waren, luden wir die Kinder am Faschingsdienstag diesmal zu uns in die Schule ein.

Zu diesem Anlass schmückten wir unsere Klasse und dachten uns im Vorfeld schon Spiele aus, die für unsere Gäste leicht verständlich waren. Am Faschingsdienstag erschienen die Schüler und Schülerinnen unserer Klasse und auch unser Klassenvorstand verkleidet zum Unterricht. Zu Beginn der zweiten Stunde kamen dann unsere ebenfalls verkleideten Gäste mit zwei Begleitlehrerinnen zu uns ins Sportgymnasium, wobei man sagen muss, dass sich die Schüler und Schülerinnen vom HPZ viel Mühe mit ihren und Gedanken über ihre Verkleidungen gemacht hatten.

Wir begannen den fröhlichen Vormittag mit einem „Eierlauf“, wo wir aber die Eier durch Erdäpfel ersetzten. Nach einigen lustigen Spielen stärkten wir uns mit Krapfen und Aufstrichbroten. Der absolute Höhepunkt dürfte die „Reise nach Jerusalem“ gewesen sein. Man spürte, wie viel Freude dieses Spiel unseren Besuchern machte. Obwohl unsere Klasse sportlich sehr aktiv ist, steckten uns diese ganz besonderen Kinder in die Tasche!

Nach zwei vergnüglichen Stunden verabschiedeten wir unsere Freunde, die wir im Sommer bei einem gemeinsamen Ausflug wiedersehen werden.

(Stefan Mayerhofer)

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Unsere Freunde vom HPZ, die hatten Spaß,

beim Faschingsdienstags-Sportlergschnas.

Erst Sesseltanz, dann Erdäpfellauf,

auch auf die Töpfe klopften wir drauf.

Das Tanzen war ein großer Hit,

wir alle machten fleißig mit.

Es gab nur eine kurze Pause,

da wartete schon die gute Jause.

Verkleidet waren alle im schönen Kostüm,

vom Prinzen bis zum Ungetüm.

Wir drückten uns noch fest die Hände,

dann war die Party schon zu Ende.

Das nächste Treffen im Juni ist ein Muss,

wir freuen uns auf den Jahresschluss.

(Denise Hlosta)

 

 

Faschingsfeier Sesseltanz

 

Fasching war dieses Jahr ein besonderes Erlebnis für unsere Klasse. Nicht nur, dass wir als Gemeinschaft feierten, wir durften sogar unsere Freude mit unseren Freunden aus dem HPZ teilen. Alle waren verkleidet. Wir hatten die Super Mario Brothers, Zelda, Schneewittchen, Peter Pan und noch viele einfallsreiche Kostüme mehr.

Wir hatten sehr viel Spaß beim Spielen. Unsere Freunde waren sehr erfinderisch und motiviert. Diese Stimmung nahm gleich die ganze Klasse auf. Kaum zu glauben, wie wir uns durch die Schulpartnerschaft verändert haben. Wir sind toleranter, netter und offener geworden. Mit unseren Freunden sehen wir die Welt mit anderen Augen. Jedes Treffen ist eine Freude für uns.

(Isabella Hecht)

Faschingsfest Sesseltanz II

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