Teilnahme am Safer Internet-Monat 2014 – sicherer Umgang mit Handy, Internet und Facebook

Am 11. Februar 2014 fand zum 11. Mal der internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet!“ drehte sich dabei alles um den sicheren, respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.

Saferinternet.at nahm auch 2014 den Safer Internet Day wieder zum Anlass, um mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) den gesamten Februar 2014 zum Safer Internet-Aktions-Monat auszurufen. Alle Schulen in Österreich waren herzlich dazu eingeladen, die sichere Internetnutzung zum Thema zu machen.

Wir entschlossen uns im Rahmen des Safer Internet-Aktions-Monats eine Projektwoche in den IPP-Klassen 2D und 2E durchzuführen. In der Woche von 17. 2. bis 21. 2. 2014 wurden folgende Themen in Blöcken von je zwei Stunden behandelt:

  • Wie gehe ich mit meinem Handy und dem Computer um?
  • Auf welchen sozialen Medien bewege ich mich wie?
  • Facebook und Instragram- Was ist erlaubt? Was nicht?
  • Welche Rechte haben Urheber von Texten und Bildern?
  • Welche Sicherheitseinstellungen und Passwörter sind notwendig?
  • Was sind Phishing Mails?
  • Creative Commons – Wie kann ich Bilder und Videos aus dem Internet legal verwenden?
  • Was ist Cybermobbing? Wie kann ich mich wehren und Betroffenen helfen?
  • Was bedeutet der Begriff Sexting und welche Risiken sind mit dem Veröffentlichen privater Bilder verbunden?

Ziel dieses Projektes war es, die SchülerInnen an einen kritischen Umgang mit digitalen Medien heran zu führen und sie für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren, ohne aber mit dem „erhobenen Zeigefinger“ an sie heran zu treten.

In einem Brainstorming am Beginn der Projektwoche wurden die für die SchülerInnen relevanten Fragen erfasst. Anschließend konnten die ProjektteilnehmerInnen  in Form eines Fragebogens ihren eigenen Umgang mit digitalen Medien kritisch beleuchten.

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Die SchülerInnen wurden mit Hilfe von Impulsvideos oder Bildern an die Themen herangeführt. Nach jeweiligen theoretischen Inputs seitens der LehrerInnen standen lange Diskussionen, in denen alle Schülerfragen erlaubt waren, auf dem Programm. Am Ende der Einheiten bekamen die SchülerInnen Materialien, die ein vertiefendes Nachlesen zuhause ermöglichen.

In Kleingruppen wurde über eigene Erfahrungen berichtet und Plakate mit wichtigen Tipps und Regeln für die Klassen gestaltet. Auf diese Weise sind Regeln zur Kommunikation auf Facebook oder dem richtigen Verhalten bei Cybermobbing immer in der Klasse präsent.

Die Schülerinnen und Schüler der 2D und 2E nahmen mit großem Engagement am Projekt teil und gestalteten es mit ihren vielen Fragen für alle teilnehmenden LehrerInnen sehr interessant. Nach nahezu jeder Einheit war von der jeweiligen Lehrerin oder vom jeweiligen Lehrer zu hören: „Ich bin nicht fertig geworden, weil die Kinder so viele wichtige Fragen gestellt haben!“ – In diesem Fall ein äußerst positives Zeichen!

Vielen Dank an alle teilnehmenden SchülerInnen für ihr Engagement und an die Professoren Mag. Birgit Pfisterer, Mag. Jennifer Regitschnig, Mag. Astrid Weixler-Beham, Mag. Hartwig Hitz, Mag. Heimo Kirchner und Mag. Christian Leeb für die Teilnahme und die unzähligen (Nacht)-stunden der Vorbereitung!

Mag. Petra Slavik

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